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Newsletter Osteoporose News

Juni 2004

 

Themen unter anderem:

Osteoporose Therapie: Die Hormonersatztherapie unter Einsatz synthetischer Österogene verbessert die Knochendichte auch in jenen Knochenbereichen, die unmittelbar unter dem Gelenkknorpel liegen. Dieser Befund ist für die Prävention der Osteoarthritis von großer praktischer Bedeutung. mehr

 

Die Therapie mit gentechnisch hergestelltem humanem Wachstumshormon erhöht in den  ersten vier Therapie-Jahren die Knochendichte. Danach bildet sich ein Plateau. Wird nach den ersten vier Therapie-Jahren zusätzlich zum Wachstumshormon Alendronat  verordnet, so verbessert sich die Knochendichte weiter. Gleichzeitig werden weniger osteoporotische Frakturen beobachtet. mehr

   

 

Osteoporose News

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Die Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung des gesamten Skeletts. Sie ist durch eine Verringerung der Knochenmasse und eine Verschlechterung der Gewebsstruktur gekennzeichnet. Beides lässt den Knochen leichter brechen. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk.

Da der Knochenschwund lange Zeit ohne Anzeichen fortschreitet, kommt es nicht selten zu Brüchen ohne äußere Einflüsse. Das Heben eines Gegenstandes oder kräftiges Husten können hierfür schon ausreichend sein.

Im Bereich der Wirbelkörper kann sich ein sog. "Witwenbuckel" ausbilden, die Körpergröße nimmt ab.

Von der WHO wurde die Osteoporose in die Liste der weltweit 10 bedeutendsten Krankheiten aufgenommen, sowohl was die Krankheitsfolgen, als auch die dafür aufzuwendenden Behandlungskosten betrifft.

In Deutschland leiden bereits 5 – 7 Millionen Menschen an Osteoporose. Ein Ziel muss die Verhinderung dieser chronischen Krankheit durch Vorbeugung in jüngeren Jahren sein, ein weiteres Ziel eine sachgerechte Therapie der manifesten Osteoporose.

Für die bereits eingetretene Osteoporose stehen heute wirksame Medikamente für die Behandlung zur Verfügung. Informationen zu neuen Medikamenten zum Beispiel aus der Familie der sogenannten Bisphosphonate finden Ärzte und andere Gesundheits-Profis im Fachbereich.

News:

 

Sonnenbänke: Für Gesundheitsapostel jeglicher Ausrichtung sind Sonnenbänke ohne wenn und aber des Teufels. Die Anwendung der künstlichen UV-Strahlen wird gerne mit Lastern wie Alkohol, Rauchen und ungeschütztem Sex in einem Atemzug genannt. Doch diese Sicht der Dinge beachtet die Proportionen des Problems nicht. Zum einen werden die möglichen Folgen der Nutzung der künstlichen Strahlenquellen in der öffentlichen Diskussion übertrieben dargestellt - zum anderen fallen die insbesondere bei Bewohnern sonnenarmer Weltgegenden beobachteten Vorteile meist völlig unter den Tisch. Es wird daher Zeit für eine möglichst objektive Neubewertung der Risiken, bzw. der Vorteile anhand konkreter Zahlen.
von Dr. med. Jochen Kubitschek
mehr

 

 

Wer an Knochenschwund leidet, hat oft ein höheres Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Interdisziplinäres Konzept zur Osteoporose-Therapie am Universitätsklinikum Heidelberg / Kyphoplastie richtet eingebrochene Wirbel auf. mehr


Knochenschwund und Arterienverkalkung sind "Volkskrankheiten" mit gemeinsamen Ursachen und Ansatzpunkten für eine wirksame Therapie. Die Behandlung durch mehrere Spezialisten kann die Lebenserwartung und
Lebensqualität der Betroffenen erhöhen.


Die DVO-Leitlinien sind die offiziellen Leitlinien des Dachverbands Osteologie. Es sind S3-Leitlinien der höchsten Entwicklungsstufe, die nach der Methodik der Ärztlichen Zentralstelle Qualitätssicherung für die Entwicklung und Implementierung ärztlicher Leitlinien erstellt wurden.
Die Leitlinien wurden im März 2003 verabschiedet. Eine Aktualisierung erfolgt im Oktober 2004.

Langversion der DVO-Leitlinien

Kurzversion der DVO-Leitlinien


Osteoporose-Experten warnen vor Nebenwirkungen.
Dezember 2003

Für Prävention und Therapie der Volkskrankeit Osteoporose ist die Hormon-Ersatz-Therapie nicht zu empfehlen, warnt das Zentrum für Muskel- und Knochenforschung der Berliner Charité. mehr


Poröse Knochen mit Spezial-Zement auffüllen

Neurochirurgen der Universität Jena bieten spezielle Behandlungsmethode bei Osteoporose

Jena (21.02.03) Osteoporose, "poröse Knochen" - so lautet die Diagnose für etwa 5-7 Millionen Menschen in Deutschland. Ein Drittel der Bevölkerung erleidet bis zum 75. Lebensjahr einen Knochenbruch, der durch diese häufigste Stoffwechselerkrankung des Knochens verursacht wird. Die meist altersbedingte Osteoporose zeichnet sich durch einen Abbau von Knochensubstanz und Erweiterung der Markräume aus. Die porösen Knochen, besonders im Bereich der Hüfte und Wirbelsäule, verursachen bei den Betroffenen große Schmerzen. Diesen Osteoporose-Patienten kann jetzt in der Klinik für Neurochirurgie der Friedrich-Schiller-Universität Jena besser geholfen werden. mehr

 


 

 

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